Digitale Bildbearbeitung mit Photoshop – „Weniger ist mehr“

Digitale Bildbearbeitung mit Photoshop – „Weniger ist mehr“

Weiniger ist oft mehr – so zumindest ist meine Einstellung zum Thema digitale Bildbearbeitung. Es gibt nichts schlimmeres als Fotos mit Hilfe von Photoshop, Lightroom, Instagram oder ähnlicher Bildbearbeitungsprogramme zu verunstalten. Vor allem der Einsatz von digitalen Filtern kann Fotos dermaßen verschlimmbessern.

Ich will die Welt durch meine Augen sehen, nicht durch Photoshop-Tools

Auch ich verwende Photoshop CS6 um meinen Bildern den „richtigen Schliff“ zu verleihen – aber alles in Maßen. Ein gutes Foto macht vor allem das Motiv, die Perspektive und die richtige Einstellung von Blende und Belichtungszeit aus. Ich will die Welt durch meine Augen sehen, nicht durch Photoshop-Tools. Digitale Fotofilter kommen bei mir nie zum Einsatz. Interessante Ergebnisse kann man auch durch echte Objektivfilter wie zum Beispiel Polarisationsfilter, Farbfilter oder Graufilter (ND-Filter) erzielen. Hier gibt es eine kurze Auflistung und Beispiele für optische Filter:

Ein bisschen Tonwertkorrektur in Lichtern und Schatten ist akzeptabel

Wie schon erwähnt verzichte ich grundsätzlich auf digitale Fotofilter. Dennoch korrigiere ich meine Fotos mit Hilfe der Tonwertkorrektur oder unterbelichtete Fotos befreie ich mit dem Korrekturwerkzeug Tiefen/Lichter von unerwünschten Schatten oder Lichtreflexionen. Auch können mit der Tiefen-Lichter-Korrektur Strukturen verstärkt, Farbe und Belichtung korrigiert und sogar die Bildkontraste angehoben werden. Ich verwende die Tiefen-Lichter-Korrektur sehr gerne, da dadurch keine unerwünschten künstlichen Farbeffekte entstehen.

Zuschneiden, Freistellen und Begradigen

Um ein weiteres Werkzeug komme ich natürlich auch nicht herum: Das Freistellungswerkzeug.  Ein Zuschneiden, Freistellen und Begradigen von Fotos ist oft von Nöten und erlaubt, denn oftmals hält man die Kamera etwas schief oder ein Zoom durch Freistellen ermöglicht oft völlig neue Bildausschnitte und Perspektiven.

HDR-Fotos und Panoramabilder

Ein absolutes No-Go sind bei mir digitale HDR-Filter. Ein echtes HDR-Foto kann man ganz leicht durch Bilderserien aus mehreren Einzelbildern erstellen, dazu kann man ganz einfach die eingebaute HDR-Funktion von Photoshop verwenden. Mit diesem Tool erzielt man wirklich schöne und vor allem sehr realistische HDR-Bilder. Für Bilderserien ist natürlich unbedingt ein Stativ notwendig und es müssen in etwa mindestens zwei Fotos mit verschiedenen Blendeneinstellungen und Belichtungszeiten sowie Farbkorrekturen gemacht werden, optimal ist es natürlich weitaus mehr als zwei Fotos zu schießen.

Panoramabilder erstelle ich ebenfalls aus Bilderserien und unbedingt mit einem korrekt in Waage ausgerichtetem Stativ. Ein gutes Tutorial zu Panoramabildern findet man auf dieser Seite:

Fazit: Weniger ist oft mehr!

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